Der Arztbesuch

Warum ein Arzttermin das Beste ist, was Sie tun können...

Der Gedanke mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt zu sprechen, mag Sie etwas nervös machen, aber Sie können dadurch sehr viel erreichen. Warum? Weil fast alle Fälle einer Erektionsstörung behandelbar sind und es sehr unwahrscheinlich ist, dass das Problem von alleine wieder verschwindet.

Hinter Ihrer Erektionsstörung könnte auch noch mehr versteckt sein, als das Problem in Ihrem Schlafzimmer. Wenn Sie Erektionsprobleme haben, könnte dies ein Symptom für eine andere Erkrankung sein - es könnte sogar das erste Zeichen sein, das Sie bemerken. Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie sich durchchecken lassen und eine vielleicht bis jetzt nicht erkannte Erkrankung daran hindern, schlimmer zu werden.

Die ersten Schritte

Geben wir es zu, wir Männer sprechen nicht gerne darüber, dass etwas im Bett nicht funktioniert - insbesondere nicht mit der Ärztin/dem Arzt. Tatsächlich braucht ein Mann durchschnittlich zwei Jahre bis er mutig genug ist, um zur Ärztin/zum Arzt zu gehen. Wenn man aber daran denkt, dass dies ein Warnsignal für eine andere Erkrankung sein könnte, sind zwei Jahre eine sehr lange Zeit, in der Ihr Sexualleben nicht zufriedenstellend ist. Daher ist ein Arzttermin wirklich das Beste, was Sie tun können.

Ihr Arzttermin: DAS Gespräch beginnen

Es könnte das erste Mal sein, dass Sie über ein Thema wie dieses sprechen, aber denken Sie daran - Ihre Ärztin/Ihr Arzt hat dieses Gespräch schon oft geführt. 1 von 4 Männern ist von einer Erektionsstörung betroffen, also können Sie beruhigt sein, dass Sie nichts ansprechen, das Ihre Ärztin/Ihr Arzt noch nicht gehört hat.

Fragen Sie einfach z.B. Ihren

  • Urologen bzw. Andrologen
  • Hausarzt
  • Internisten
  • Sexualberatungsstellen

Das Wichtigste ist, dass Sie sich bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt wohl fühlen.