Was ist eine Erektionsstörung (medizinisch: Erektile Dysfunktion)?

Eine Erektionsstörung betrifft etwa 1 von 4 Männern - aber wenn genau Sie betroffen sind, ist es wichtig zu verstehen, warum es passiert…

Es steht fest, dass Erektionen öfters unzuverlässig sind und die meisten Männer im Laufe ihres Lebens einmal Probleme damit haben. Zum Beispiel ist der Penis nicht hart genug für den Geschlechtsverkehr, er wird währenddessen schlaff oder erigiert vielleicht gar nicht. Wenn das Problem nur gelegentlich auftritt, können Sie beruhigt sagen, dass es einfach einmal passiert ist. Ist dies allerdings regelmäßig der Fall, könnte es eine Erektionsstörung sein - und diese wird nicht von alleine wieder verschwinden.

Zu diesem Zeitpunkt ist es wichtig, mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt zu sprechen. Eine Erektionsstörung ist ziemlich oft ein Symptom einer anderen körperlichen oder emotionalen Ursache, häufig auch das erste Symptom.

Haben Sie gewusst, dass Männer mit sexuellen Problemen durchschnittlich 2 Jahre warten, bevor sie auf Grund von sexuellen Problemen zum Arzt gehen? Würden diese Männer früher eine Ärztin/einen Arzt aufsuchen, könnte verhindert werden, dass ein allfällig nicht diagnostiziertes Problem schlimmer wird.

Wie funktionieren Erektionen?

Wenn ein Mann erregt ist, füllen sich zwei große Kammern im Penis mit Blut. Die Venen, durch die das Blut wieder zurückfließt, werden blockiert und dadurch kommt eine Erektion zustande.

Das heißt, dass Sie einen uneingeschränkten Blutfluss zum Penis und einen gesunden Blutkreislauf brauchen, um eine Erektion zu bekommen. Wenn Sie Gesundheitsprobleme, wie z.B. eine Herzkrankheit oder Diabetes haben, ist es wahrscheinlicher, dass Sie zu Erektionsproblemen neigen.